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Sie prägen das Bild vieler Orte an der Radwanderroute im südöstlichen Teil der Oberlausitz. Besonders zahlreiche Umgebindehäuser sind in Obercunnersdorf zu finden, das deshalb zum Denkmalsort erklärt wurde. In vielen der ehemaligen
Weber-, Bauern- oder Faktorenhäuser wurden Restaurants, Heimatmuseen, Pensionen bzw. Ferienwohnungen eingerichtet. Ein Geheimtipp ist der „Urlaub im Umgebindehaus“.
Gastfreundschaft hat hier Tradition und Sie werden sehen, dass die,
humorvoll auch als „Oberlausitzer Granitschädel“ bezeichneten Bewohner der Region zugänglich und kontaktfreudig
sind. Apropos Granit: Der Radwanderweg führt zum überwiegenden
Teil durch das Oberlausitzer Bergland, ein Mittelgebirge aus eben
diesem Gestein. Viele der bewaldeten Kuppen laden mit Berggasthöfen
und wunderschönen Aussichten zum Verweilen ein.

An das Oberlausitzer Bergland schließt
sich der Naturpark Zittauer Gebirge an. Das kleinste deutsche Mittelgebirge
ist ein gut erschlossenes Urlaubsgebiet mit einem dichten Wander-
bzw. Radwanderwegenetz und reizvollen Ausflugszielen wie z.B. der
Burg- und Klosteranlage auf dem Berg Oybin und familienfreundlichen
Freizeitangeboten. Eine historische Schmalspurbahn verbindet die
Kurorte Jonsdorf und Oybin mit Zittau am Ende des Radwanderweges.
Die Route ist durchgehend ausgeschildert, der Untergrund fast überall
sehr gut befestigt. Zwischen Ebersbach und Großschönau
folgt der Weg überwiegend verkehrsarmen Straßen; hier
rollt man fast 60 km lang auf Asphalt. Bei weiteren Abschnitten
dominieren gut befahrbare Wald- und Wiesenwege. Die hügelige
bis gebirgige Landschaft stellt mittlere Ansprüche an die Kondition
des Radlers. Die größten Höhenunterschiede sind
auf den Strecken um Weifa und Jonsdorf zu überwinden. Der Radfernweg Sächsische Mittelgebirge ist Teilstück der D 4-Route Zittau-Aachen.
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